Samstag, 11. Mai 2013
Plötzlich Fee - Das Geheimnis von Nimmernie Rezi
Die Reise zum Winterhof:
(Geschichte zwischen Sommernacht und Winternacht, erzählt von Meghan)
Wer mit Feen handelt, muss zu dem Handel stehen. Und so löst Meghan ihren Teil des Deals ein, Ash zum Winterhof zu begleiten. Vorher will Meghan aber noch nach Puck sehen...
Meghan und Ash müssen sich aber beeilen, denn etwas verfolgt sie...

Sommernachtstraum:
(Geschichte zwischen Herbstnacht und Frühlingsnacht, erzählt von Puck)
Leanansidhe fordert ihren Gefallen von Ash ein. Einen Gefallen, der Ash gemeinsam mit Puck in ein weiteres Abenteuer stürzt.
Oberon zeigt eine neue Seite von sich und auch Titania bietet ganz private Einblicke.

Das Eiserne Land:
(Geschichte nach Frühlingsnacht, erzählt von Meghan)
Meghan und Ash müssen zum Winterelysium nach Tir Na Nog. Ihr Auftritt dort ist aber nur von kurzer Dauer, denn das Orakel tritt auf und zwingt Meghan mit einem Ausblick auf eine Prophezeiung, es schnellstmöglich aufzusuchen.
Auf dem Weg dorthin treffen die beiden auf einen längst verschollen geglaubten Freund: Puck wurde als Beistand ebenfalls vom Orakel hergeordert.

Die Zukunft beginnt!

Meinung:
Es war wunderwunderschön, noch einmal in die Welt des Nimmernie einzutauchen. Ich hätte mir gewünscht, die Episoden wären gemeinsam mit den jeweiligen Büchern erschienen und ich hätte sie chronologisch mit der Reihe lesen können.
So kamen die ersten beiden Geschichten einem Aha-Erlebnis gleich, beispielsweise was den Wolf angeht, Pucks Genesung und den Beginn der Reise von Puck und Ash auf der Suche nach Grimalkin.

Das absolute Highlight und ein Must-Must-Read für jeden Fan des Nimmernie ist die Geschichte "Das Eiserne Land", dieses Brückenglied zwischen dieser und der Folgeserie (engl. Originaltitel "The Iron Fey: Call of the Forgotten"), das mich voller Freude zurücklässt. Freude, dass es noch nicht zu Ende ist (was Frau Kagawa im enthaltenen Interview ja auch nochmal bestätigt).

Für die Zeit dazwischen findet sich im "Geheimnis von Nimmernie" noch der "Führer durch die Welt der Eisernen Feen", wobei der Titel hier vermutlich übersetzungstechnisch falsch gewählt wurde (im englischen Original heißt die Serie "Iron Fey" - Eiserne Fee). In diesem Führer findet sich das "Einzig wahre Überlebenshandbuch für das Nimmernie" und eine beeindruckende Zusammenstellung von Charakter-Biographien und detaillierten Ortsbeschreibungen, ergänzt um die jeweiligen Textstellen, um diese zuzuordnen.

Urteil:
Ich durfte noch ein letztes Mal lustige und spannende Momente im Nimmernie erleben. Dank ein paar Aha-Erlebnissen und auch Pucks unglaublichem Humor kann ich zu keinem anderen Ergebnis kommen: "Das Geheimnis von Nimmernie" ist zwar keine "richtige Geschichte", hat mir aber soviel Spaß gemacht wie eine solche und dadurch feenhafte 5 Bücher verdient.

Ich würde dem Buch 4 von 5 Sternen geben, da ich es leider erst als fünften Teil gelesen habe, Lest die Bücher in der richtigen Reihenfolge also:
1. Sommernacht
2. Die Reise zum Winterhof
3. Winternacht
4. Herbstnacht
5. Sommernachtstraum
6. Frühlingsnacht
7. Das Eiserne Land


Plötzlich Fee - Frühlingsnacht Rezi
Ash und Puck haben nach Meghans Ernennung zur Eisernen Königin eine lange Reise angetreten. Über unzählige Unwegbarkeiten hinweg haben sie ihr Ziel erreicht: Grimalkin. Ash geht einen Handel ein und äußert Grim seinen Wunsch: er will ein Mensch werden, um bei Meghan im Eisernen Königreich überleben zu können - und Grim stimmt dem Handel zu und begleitet die beiden.
Doch der Eid, den Ash vor etlichen Jahren geleistet hat, hängt wie ein Damoklesschwert über den zwei Feen und Ashs Inneres wird immer kälter. Es kommt zum finalen Zusammentreffen von Puck und Ash. An dem Ort, an dem die Fehde begann und auch enden soll...
und an dem eine große Überraschung wartet, die alle Karten wieder neu mischt.

Meinung:
"Frühlingsnacht" unterscheidet sich von seinen Vorgängern schon durch die Perspektive: Dieses mal erzählt Ash die Geschichte, was diese sehr düster und kalt macht. Das Buch knüpft zwar beinahe direkt an das Ende von Herbstnacht an; die Geschichte geht aber durch viele Erinnerungsszenen von Ash wesentlich tiefer als erwartet. Endlich erfahren wir, warum Puck und Ash befreundet (und dann verfeindet) sind, wie tief seine Gefühle für Ariella wirklich waren und wie Ashs ständiger innerer Kampf aussieht.

Der Hauptprotagonist Ash erhält so mehr Tiefe und wir lernen ihn von Grund auf neu kennen:
Er gibt zu, dass er Pucks Gegenwart vielleicht nicht nur erträgt, um nicht allein zu sein. Denn nach Megans Verlust wird er wieder an die ganzen Trauerjahre nach Ariellas Tod erinnert - und daran, welch großes Leid die Liebe ihm zugefügt hatte. Die Beziehung zu Puck ändert sich in der Geschichte mehrmals auf dramatische Weise. Denn nachdem der Leser erfährt, warum diese verbotene Freundschaft bestand zittert er umso mehr, als er erfährt, warum aus den Kameraden Feinde wurden. Ash fühlt sich oft an diese freundschaftlichen Momente erinnert - die aber immer wieder schmerzhafte Erinnerungen an Ariella wecken. Und so potenzieren sich die eisigen Gefühle in Ash und er muss sich endgültig entscheiden.
Aufgrund des Eides, den er Meghan geleistet hat, gibt es für ihn nur zwei Möglichkeiten: Meghan oder der Tod. Ash entscheidet sich natürlich für die Liebe und versucht alles Feenmögliche, eine Seele zu ergattern und ein Mensch zu werden - auch wenn er erst durch und nach den Prüfungen erkennt, was das Menschsein wirklich ausmacht; abgesehen von Schwäche, Gewissen und Sterblichkeit.

Puck ist nach wie vor der Charakter, der - neben Grim - für humorvolle Einlagen sorgt. Ganz gleich, ob in der jetzigen Zeit oder in einem der vielen Rückblicke. Doch neben dem "Hofnarr" Puck lernen wir auch die tiefgründigere Seite von ihm kennen. Man spürt, wie auch er die frühere gemeinsame Zeit mit Ash vermisst. Er gibt zu, dass er damals nicht nur den Verlust von Ariella zu betrauern hatte, sondern auch den von Ash. Ein Beenden der Fehde wäre das Beste, was ihm passieren könnte - doch die Rivalität in der Liebe bleibt. Auch wenn Puck den guten Verlieren mimt, bleibt das Mitleid für ihn beim Leser hängen. Und so hoffte ich während der ganzen Geschichte, dass endlich auch Puck sein Happy End bekommt.

Eine kurze Erwähnung hat auch Ariella verdient. Die verlorene Liebe von Ash und Puck. Sie hat ihre Aufgabe vom Feenreich bekommen und man spürt zu Beginn, wie sehr sie sich zwingen musste, sich nicht zu offenbaren. Ashs Entscheidung scheint sie oberflächlich gesehen nicht zu beeindrucken, aber die Eifersucht ist spürbar.
Will sie wirklich, dass Ash sein Ziel erreicht?

Grimalkin ist wieder einmal der heimliche Held der Geschichte. Der Charakter, der über alles und jeden im Nimmernie Bescheid weiß und sich überall Gefallen einfordern kann. Ohne ihn wäre die Reise von Ash und Puck von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Die Katze-"Hund"-Spiele lockerten diese auf humorvolle Weise auf.

"Frühlingsnacht" sticht meist nicht durch große Überraschungen im Hauptplot hervor, was aber durch die fantasievollen Schauplätze und Ideen zu vernachlässigen ist. Kleinere Wow-Momente enthält die Geschichte aber dennoch und so schaffte es Frau Kagawa wieder einmal, mich in ihren Bann zu ziehen.

Der Schreibstil ist nach wie vor flüssig und angenehm. Ashs Gedankengänge sind etwas düsterer und nicht ganz so amüsant wie Meghans, was Pucks Sticheleien oder aber Grimalkins Art wieder locker wettmachten.

Stellenweise war das Buch etwas langatmig, was einem aber ein wenig Ruhe verschaffte: Denn wenn ich etwas zu "bemängeln" hatte, war es das Gefühl, durch eine Aufgabe nach der anderen "gehetzt" zu werden.

Urteil:
Frühlingsnacht ist anders als seine Vorgänger. Durch die gewählte Perspektive bekommen wir eine neue Sicht auf viele Dinge, vermissen gleichzeitig aber den "lockeren" Ton von Meghan. Meiner Meinung nach ist es nicht ganz so gut wie "Herbstnacht", aber definitiv eine Empfehlung in Form von 5 Büchern wert.

Es ist ein Must-Read für Fans der Serie, die endlich auch mehr über die Hintergründe der Beziehungen zwischen den Protagonisten erfahren wollen und die es wagen, mit Ash um eine Seele (und die Liebe) zu kämpfen. "Frühlingsnacht" ist ein Abenteuer in neuen Fantasiewelten, mit neuen Allianzen und verloren geglaubten Freundschaften, voller alter Legenden und vergessener Mythen.

Ich würde dem Buch 5 von 5 Sternen geben, da es aus Ash's Sicht geschrieben wurde und einem unerwartete Eindrücke und Facetten von Ash liefert


Plötzlich Fee - Herbstnacht Rezi
Als Winterprinz Ash seine Liebe zur Sommerprinzessin Meghan öffentlich gemacht hat, ein absolutes No-Go zwischen Sommer- und Winterhof, wurde er unwiderruflich aus dem Feenreich Nimmernie verbannt. Für Meghan stand es nie infrage ihm zu folgen, und so dürfen beide nun nicht mehr ins Feenreich zurück. In der Menschenwelt versuchen sie das Beste aus der Situation zu machen und wollen Meghans menschliche Familie aufsuchen. Doch als sie von Feinden angegriffen werden, wird die Gefahr für Meghans Familie zu groß.
Ungeachtet der Verbannung werden Meghan und Ash von den Feenherrschern bald um Hilfe gebeten. Diese sind gezwungen zusammenzuarbeiten, da die Eisernen Feen das Nimmernie Stück für Stück einnehmen und es komplett zu vernichten drohen. Und egal wie Meghan sich entscheidet, sie wird jemanden verlieren, den sie liebt.

Dreh- und Angelpunkt der Handlung sind ganz klar Meghan und Ash. Meghan muss nun Entscheidungen treffen, die man ihr in den ersten Teilen ganz gewiss nicht zugetraut hätte. Schlagfertig und mutig war sie ab dem Beginn der Reihe, trotzdem möchte man in "Herbstnacht" nicht mit ihr tauschen.
Der dunkle Winterprinz Ash hat Meghan gegenüber nun alle Frostigkeit abgeschüttelt und zeigt sich hier von seiner fürsorglichen Seite. Ash gefällt hier durch und durch (eigentlich ja schon immer) und darf sich nach diesem Band getrost in die Reihe der markantesten männlichen Young-Adult-Fantasycharaktere stellen.
Nach wie vor zum Brüllen komisch sind die sprücheklopfenden Zweikämpfe zwischen "Eisbubi" Ash und Oberschlawiner Puck. Wenn dann noch Kater Grimalkin seinen Senf dazugibt, fließen schon mal die Lachtränen. Das Buch ist, wenn auch die bedrohliche Situation sehr ernst ist, wunderbar humorvoll und voller Situationskomik.

Dass das Feenvolk nicht nett und lieb ist und keine Gefälligkeit ohne Hintergedanken ausführt, durfte der Leser in den Handlungen vorab schon zur Genüge erfahren. Da werden Abmachungen einfach nach Belieben und Gutdünken ausgelegt, meist zum Schaden einer der beiden Parteien. Die Handlung bleibt so permanent spannend, da man nie genau sagen kann, auf welcher Seite eine bestimmte Person steht. Es gibt kein klar definiertes Gut oder Böse. Natürlich haben die Feen mit dem Eisernen Königreich einen gemeinsamen Feind, doch auch in dessen Reihen gibt es Personen die überraschen.

Persönliches Fazit
Die Plötzlich Fee Reihe überzeugt ab "Sommernacht", steigert sich nochmals in "Winternacht" und findet in "Herbstnacht" ihren vorläufigen Höhepunkt. Charaktere, Setting und Handlung - alles nahezu vom Feinsten! Im Moment noch mitten in der Handlung, fiel ich am Ende beinahe in eine herbstlich-bedrückte Traurigkeit. Wäre die Reihe, wie geplant, mit "Herbstnacht" abgeschlossen gewesen, ... Nein, unvorstellbar!

Ich würde dem Roman 4,5 von 5 Sternen geben, da der Roman wieder einmal spannend und fantasievoll war und auch mit dem Cover überzeut, jedoch sind einige Dinge in dem Buch nun nicht mehr so neu und lassen die Spannung ein (winziges Stückchen/) wenig schwinden.


Plötzlich Fee - Winternacht Rezi
Nur wenig Zeit ist vergangen, seit die Halbfee Meghan Chase ihren kleinen Bruder Ethan aus den Fängen des grausamen Königs der eisernen Feen befreit hat. Doch nun stellt sich ihr schon das nächste Problem in den Weg. Auf Grund eines Pakts, den sie mit dem attraktiven Feenprinzen Ash geschlossen hat, findet sie sich schon bald in Tir Na Nog wieder, dem Winterreich und Herrschaftssitz von Königin Mab. Zu allem Überfluss spürt Meg zudem das Schwinden ihrer magischen Kräfte. Schon bald fühlt sie sich schwach und nutzlos.

Zur Übergabe des Jahreszeitenzepters, das den Übergang zwischen Sommer und Winter markiert, begibt sich schließlich eine Delegation der Sommerfeen an den Winterhof. Doch alle Hoffnungen auf Meghans Rettung zerschlagen sich, da sie mit ihrem Versprechen an Ash einen bindenden magischen Vertrag eingegangen ist. Als das Jahreszeitenzepter im Anschluss daran gestohlen wird und ein Mitglied der Königsfamilie bei diesem Übergriff ums Leben kommt, schwört Königin Mab einen Krieg gegen die Sommerlande herauf. Lediglich Meghan bemerkt, dass die eisernen Feen im Untergrund begonnen haben, die beiden Höfe gegeneinander auszuspielen. Doch nicht einmal ihr geliebter Prinz Ash schenkt ihr Gehör und so beschließt sie, den Dieb auf eigene Faust zu fangen. Eine abenteuerliche Flucht beginnt…

Mein Eindruck:
Beinahe nahtlos knüpft der zweite Teil der Erfolgsreihe „Plötzlich Fee“ an seinen Vorgänger an. Dennoch lässt es sich die Autorin nicht nehmen, in den ersten Kapiteln, Meghans Erlebnisse noch einmal für den Leser zusammenzufassen, sodass dieser sich ohne große Mühen wieder in die Geschichte einfinden kann. Die Gestaltung des Buches hat es mir auch dieses Mal wieder sehr angetan. Besonders das Coverthema mit dem federverzierten Auge ist ein wahrer Hingucker. Die Verzierungen mit Schneeflocken im Inneren des Romans passen ebenfalls hervorragend zum Titel.

Der erste Abschnitt des Buches spielt dieses Mal in Tir Na Nog, dem Reich der Winterfeen. Dadurch wird die Möglichkeit geboten, auch Ashs Reich näher kennenzulernen. Im Gegensatz zu Arkadia, dem Herz des Sommerreichs, herrscht in Königin Mabs Landen ewiger Winter und zwielichtige Gestalten treiben dort ihr Unwesen. Diese Umgebung scheint auch auf Prinz Ash nicht gerade positiv zu wirken, denn ist er im ersten Band noch ein sympathischer junger Mann gewesen, so zeigt er Meghan am eigenen Hof nun die kalte Schulter. Meghan ist von diesem Verhalten mehr als verunsichert und beginnt schon bald, an ihrer Liebe zu Ash zu zweifeln und in Liebeskummer zu versinken. Eine Schwäche, die sie sich am Winterhof nicht leisten kann. Verglichen mit dem ersten Band hat vor allem Meghan dennoch eine charakterliche Entwicklung gemacht. Hat sie in „Plötzlich Fee: Sommernacht“ noch des Öfteren naiv, überfordert und unbedacht gewirkt, so scheint sie im zweiten Band wesentlich gefestigter und steht zu ihren Entscheidungen. Auch die tiefe Verbundenheit, die sie in ihrer Familie empfindet ist wieder deutlich spürbar gewesen. Vor allem das Spiel der Autorin mit den einzelnen Charakteren hat mir wieder sehr gut gefallen. So werden viele Charaktere aus dem ersten Band wieder aufgegriffen, erhalten neue Facetten und bereichern somit die Geschichte. Besonders die Cat Sidhe Grimalkin ist dabei mit ihrem trockenen Sinn für Humor immer wieder für ein amüsantes Zwischenspiel gut. Meghan lernt neue Freunde kennen, macht sich neue Feinde oder schließt gar neue Bündnisse mit den verschiedensten Wesen des Nimmernie. Das Kontingent an fantastischen Wesen scheint noch lange nicht ausgeschöpft.

Wie auch im ersten Band bleibt die sprachliche Gestaltung des Romans einfach und für den Leser leicht verständlich. Mit ihren ausdrucksstarken Beschreibungen gelingt es der Autorin immer wieder, Bilder heraufzubeschwören. Gut gefallen hat es mir, dass die Autorin keinen Erzählstrang in Vergessenheit geraten lässt, denn so erfährt der Leser nun auch endlich etwas über Meghans menschlichen Vater, der vor langer Zeit schon verschwunden ist. Insgesamt ist „Plötzlich Fee: Winternacht“ ein wirklich schöner Roman, der mich mit seinem märchenhaften, fantasievollen Inhalt vollends hat fesseln können!

Ich würde dem Buch 4,5 von 5 Sternen geben, da der roman zwar wieder spannend und fatasievoll ist, aber auf den ersten paar Seiten (so bis S. 100) einfach, für mich, zu wenig passiert. Dennoch hat mir das Buch wieder sehr stark zugesagt.


Freitag, 10. Mai 2013
Plötzlich Fee - Sommernacht Rezi
Inhalt:
Meghan Chase ist 16 Jahre alt und scheint nirgendwo dazu zu gehören. Dies ändert sich, als ihr kleiner Bruder Ethan ins Feenreich entführt wird. Meghan würde alles tun, um ihn zu retten und so reißt sie mit ihrem guten Freund Robbie Goodfell, welcher sich bald darauf als Robin Goodefellow, oder besser als sagenumwobener Puck, ins Nimmernie, wo sie erfährt, dass sie die Tochter Shakespeares Feenkönigs Oberon ist. Ihre gesamte Welt steht Kopf und als wäre dies nicht genug, verliebt sich das junge Mädchen ausgerechnet in den Winterprinzen Ash – ihren Todfeind.

Kritik

Geschichte
Angelehnt an Shakespeare’s einzigartiges Werk „Ein Sommernachtstraum“, hat mir die Reihe um Meghan Chase sofort zugesagt. Die Geschichte ist wie erwartet spannend und fantasiereich. Julie Kagawa weiß es ihre Leser komplett in den Bann zu ziehen und ihre Geschichten mit Charme, Witz und großartigen Charakteren auszuzeichnen.
Ereignisse überschlagen sich und es gilt viele Geheimnisse zu lüften. Freude steigt auf mehr über das Nimmernie in Band zwei zu erfahren.

Fazit:
Ich würde dem Buch 5 von 5 sternen geben, da es eines meiner Lieblinge ist und in allen Punkten überzeugt.